April 27, 2009

Live-Berichterstattung aus der Luft

Category: Fliegen,OZ,Urlaub — Madlen @ 10:16 am

Ich sitze auf dem Ruecksitz einer Cessna 182 mit Sven im Pilotensitz und Adam als Copilot. Wir haben gerade einen kurzen Tankstopp auf einer australischen Airbase gemacht und fliegen ueber gruenen Wald im Northern Territory. Leider bekomme ich nicht ueberall Internetzugang, aber in Kuerze werde ich den Reisebericht hier einstellen.  Diese Airsafari ist phantastisch und es koennte mir gar nicht besser gehen mit meinem Lieblingspiloten als Captain. :-)

April 22, 2009

Ready for Takeoff – 9 Tage und 10.000km

Category: Fliegen,Natur,OZ,Urlaub — Sven @ 9:42 pm

Es geht mal wieder los. Seid Wochen vorbereitet, das Flug-GPS ist programmiert mit diversen Sehenswürdigkeiten auf der Strecke, die Flugplanung für die erste Route am Freitag ist gemacht, alle Möglichen Dinge sind besorgt und die kleinen Koffer stehen bereit gepackt zu werden. Wir sind beide sehr aufgeregt und gespannt.

Am Freitag fliegen Madlen und ich das erste Mal gemeinsam auf eine Airsafari (geplante Stationen und Unterkünfte). Wir fliegen gemeinsam mit einem guten Freund einen Tag eher um in White Cliffs in einem Untergrund-Hotel zu übernachten und uns die Opalminen anzusehen.

Weiter geht es durch das Northern Territory über Eldee Man, Marree Man und Cambers Pillar und diversen anderen Orten, welche wir von oben und auch von Land aus angucken bis in die Kimberleys (wo beispielsweise auch der Film Australia gedreht wurde – sehr sehenswert übrigens). Von dort aus dann an die Westküste nach Exmouth (nördlich von Shark Bay von unserer letzten Tour). Durchs Landesinnere an die Südküste nach Port Lincoln (westlich von Adelaide) und dann langsam zurück nach Camden/Sydney. Gesamtstrecke ca 10.000km und fast 50 Std Flugzeit.

April 20, 2009

Ostern in Western Australia – von Perth nach Monkey Mia per Auto

Category: Besuch,Familie,Fliegen,Natur,OZ,Perth,Tierwelt,Urlaub — Sven @ 7:42 pm

Unsere Ostertage haben wir dieses Jahr an der Westküste Australiens verbracht. Endlich mal wieder (klasse) Sonnenuntergänge am Strand mit Bierchen in der Hand bei 25-30 Grad abends. Herrlich !!!

Sonnenuntergang an der Westküste

Aber von vorn. Madlens Mutter hat uns mit Ihrem Freund Joachim besucht. Zunächst sind die beiden nach einem Aufenthalt in Dubai und Singapur über Melbourne nach Cairns geflogen um ein paar Tage in Port Douglas, am Barrier Reef und Daintree Rainforrest zu verbringen um sich zu erholen. Flug mit Ingeborn & Joachim über SydneyDann kamen sie nach Sydney und haben hier eine Woche die Umgebung erkundet. Einen Tag nach der CPL Prüfung waren sie mit Madlen dann auch meine ersten ‘zahlenden’ Passagiere.
Der Flug war zwar ein wenig holprig aber die beiden haben es sehr genossen über den Hafen, die Brücke und entlang der Küste sowie den Blue Mountains zu fliegen.

Am folgenden Freitag sind wir dann gemeinsam nach Perth geflogen. Nachts nach 4 Std Flug ankommend, den Mietwagen (Toyota Kluger damit wir alle vier mit Gepäck auch reinpassen) ging es erstmal in ein Bed & Breakfast in Gooseberry Hills. Von dort aus am nächsten Morgen frisch gestärkt noch über den lokalen Markt und dann los gen Norden.
Erstmal haben wir uns schön verfahren weil das Navigationssystem vom Aldi nicht so richtig wollte – nach schon 2 Std waren wir dann aber auf der richtigen Strasse :-)

Wenn man aus Perth heraus fährt wird es schnell sehr leer und die Dörfer kommen in immer größerem Abstand. PinnaclesMittagspause gab es in Lancelin, einem kleinen Ort auf dem Weg. Weiter ging es nach Cervantes wo es die Pinnacles im Nambung National Park gibt. Dort kamen wir gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang an und die Steinsformationen waren in schönes warmes gelbes Licht getaucht. Gutes Timing und wir haben den ersten Sonnenuntergang dort genossen.

Unsere erste Unterkunft ausserhalb Perth haben wir in Jurien Bay gebucht. Als wir in den kleinen Ort (1000 Einwohner) reinfuhren war alles dunkel und kein Mensch auf der Strasse. Alles, also keine Beleuchtung auf der Strasse, keine Lichter in den Häusern, etc – gespenstische Stimmung als wenn der Ort verlassen worden ist. Es stellte sich aber schnell heraus, daß es ein Stromausfall war.
Also saßen wir im örtlichen Pub bei Kerzenlicht zum Abendessen mit den meisten restlichen Urlaubern und Bewohnern des Dorfes bevor nach ca 4 Std das Licht wieder anging.

Auf dem Weg zum Bed & Breakfast ging es über ein paar dunkle Strassen, welche an dem Abend voll waren mit Kangaroos – überall hopsten sie herum und sprangen vor dem Auto herum. Also war ganz langsam fahren angesagt.

Weiter gings am nächsten Tag über Geralton (viertgrößte Stadt in WA mit ca 30.000 Einwohnern) entlang von vielen Sanddünen und einem ‘pink lake’ (enthält Beta Carotin) bis nach Kalbarri. Von dort aus wurde es dann am nächsten Morgen auf der Fahrt immer menschenleerer und das einzige was auf dem Weg sehenswert war neben der endlosen leeren Outback-Landschaft und den Nationalparks war ein Roadhouse als Tankstelle. Komische Typen hingen herum und das Ganze wirkte ein wenig wie im wilden Westen.

Delphinfütterung am Strand von Monkey MiaDann kam irgendwann das Schild links und eine Stichstrasse ging nach Denham und Monkey Mia – eine 150km lange Sackgasse nach Shark Bay. Unsere Pause an der alten Poststation haben wir schnell beendet nachdem uns Millionen von Fliegen umsurrten – ja, auch ein Teil Australiens auf den man manchmal gern verzichten kann. Also schnell weiter zu unserer Unterkunft in Monkey Mia.

Dort haben wir dann drei Nächte direkt am Strand gewohnt. Morgens mit der Sonne aufstehen, Kajak fahren mit Delphinen und anderen Fischen, die morgentliche Delphin-Fütterung am Strand erleben, Pelikane und Emus üebrall rumlaufen, Mittags-Siesta weil es einfach zu heiss war und abends Bier am Strand im Sand sitzend und Sonnenuntergang erleben. Herrlich und ein erholsamer Urlaub.

Madlen auf den DünenDann ging es ziemlich den gleichen Weg von dort aus zurück aufgrund mangelnder Alternativen – dort oben gibt es eben nicht so viele Strassen. An einer riesigen Sanddüne angehalten hatten wir alle viel Spass auf die hohen Dünen zu klettern und wieder herunter zu kugeln, springen oder wie auch immer.

Eine schöne Wanderung im Kalbarri National Park bei 35 Grad und Madlen ist abends noch Reiten gewesen ging es nochmal nach Jurien Bay (dieses Mal mit Strom) und zurück nach Perth in ein anderes B & B. Dort haben wir den Abend dann noch in Fremantle verbracht, waren in der Little Creatures Brauerei ein Bier im Sonnenuntergang trinken am Wasser und Yachthafen und hatten danach ein fantastisches Abschiedsdinner bevor Madlens Mama und Joachim am nächsten Tag nach Singapur geflogen sind und wir und noch einen Tag den Süden von Perth angesehen haben. Bei Rockingham war ein riesiges Buschfeuer was uns beindruckte und gleichzeitig aber auch Furcht erregend war.

Am Ostermontag ging es dann auch für uns wieder zurück und zurück in die Arbeit und Stadtleben, Lärm, Büroluft, Termindruck, etc – fühlt sich nach so einer Woche purer Natur irgendwie verkehrt an :-)

Ausgewählte Fotos der Reise gibt es hier.

Die nächste Tour steht ja schon vor der Tür – wir gehen zum ersten Mal gemeinsam auf Air-Safari am nächsten Freitag und sind beide schon mächtig aufgeregt.