March 31, 2008

Fliegerfotos

Category: Besuch,Fliegen,OZ,Oper,Wetter — Sven @ 6:15 pm

Hier noch ein paar Fotos von dem Rundflug mit Catharina letzte Woche, welche ich euch nicht vorenthalten möchte – es war ein superschöner Tag zum Sightseeing-Fliegen:

(Für Originalgrößen Bilder anklicken)

March 30, 2008

Verwandtschaft in Sydney

Category: Besuch,OZ — Sven @ 1:14 pm

Vor ca. drei Wochen habe ich eine Email von Catharina Peters aus dem Fischland bekommen, die gerade Ihr Work & Travel Jahr in Sydney beginnt. Meine Eltern hatten mich schon “vorgewarnt”. Wir haben uns seid sicher 20 Jahren nicht gesehen dsc_0063.jpgund sind uns auch beide nicht ganz im klaren wie genau die Verwandtschaft zustande kommt – da müssen wir beide unsere Familien nochmas befragen :-)

Es war eine schöne Zeit und ich hoffe wir konnten Ihr den Start in Sydney ein wenig versüßen und erleichtern. Wir waren ein paar Mal mit Catharina unterwegs und ich bin mit Ihr auch einmal rund und über Sydney geflogen letzte Woche und haben uns diverse Autos für Ihre Tour zum Kaufen angesehen. Nun hat sie eines gekauft und fährt nächste Woche Dienstag doch tatsächlich los – erstmal in Richtung Melbourne wo sie wohl schon einen Job beim “Fruitpicking” hat.

Insgesamt schlägt sie sich gut durch und wir wünschen ihr eine tolle Tour mit vielen schönen Erlebnissen, ein Auto was immer fährt und als “Haus” gut geeignet ist. Schon klasse dieses Work & Travel Visum. Ein wenig neidisch bin ich schon…ob ich soviel im Auto oder 6-er Zimmer schlafen will weiß ich allerdings nicht – aber für ein Luxus-Work & Travel wäre ich jederzeit bereit :-)

Neighbour Day

Category: Alltagsleben,Freunde,Kulinarisches,Lustiges,OZ — Sven @ 12:16 pm

Heute ist Neighbour Day und wir sind mit unseren netten Nachbarn Jenny und Simon lecker frühstücken gewesen – wir treffen die beiden aus Südafrika sehr gern, aber oft ist zuwenig Zeit oder wir verpassen uns. Heute war DER Tag dafür :-)

Allen alten Hamburger Nachbarn wünschen wir von hier aus einen tollen NEIGHBOUR DAY !!!

dsc_0060001.jpgNachdem wir gestern abend ja schon zusammen an der Brücke zur Earth Hour gesessen haben ging es heute morgen entland der Lavender Bay zu einem spanischen Restaurant / Spezialitätenladen in McMahons Point wo wir ein leckeres Frückstück im Hinterhof genossen haben, viel geratscht haben und Pläne für weitere gemeinsame Aktivitäten geschmiedet haben.

Unter anderem wollen wir zusammen mal zum Skifahren (die beiden sind begeisterte Snowboarder) in die Snowy Mountains. Wir haben nämlich auf unserem Vanuatu-Urlaub ein Paar (Rainer und Margret) mit Ihrem Sohn kennengelernt, welche dort eine Hütte vermieten in der ca 10 Leute Platz finden. Und wir vermissen das Skifahren schon sehr dieses Jahr – also Zeit Pläne für unseren kommenden Winter zu machen :-)

Earth Hour 2008 in Sydney

Category: Besuch,OZ — Sven @ 11:36 am

Nachdem im letzten Jahr Sydney die erste Stadt war die an der Earth Hour teilnahm gab es dieses Jahr sehr viel mehr Städte, welche dem Beispiel und Symbol folgten und so gab es viele Ankündigungen in der Presse dazu.

dsc_0064001.jpgGestern abend war es dann soweit und wir sind gegen 7:45 Uhr “um die Ecke” zum Milsons Point gegangen um mit einer Decke und ein paar Bier das Spektakel anzusehen. Unsere Nachbarn kamen noch dazu und auch Catharina ist von Ihrem Backpacker zu uns gekommen.
Natürlich waren wir nicht die einzigen , sondern die Wiese war voll mit Leuten welche daraf warteten wie die Beleuchtung von den großen Hochhäusern, der Brücke und der Oper ausging.

Um 20 Uhr war es dann soweit und nach und nach gingen verschiedene Reklame-Beleuchtungen, ganze Hochhaus-Leuchten, beleuchtete Dächer, viele Einzelhaushalte und eben auch die Brücken-dsc_0021001.jpg und Opernbeleuchtung aus. So dunkel haben wir Sydney noch nicht gesehen. Leider haben sie die Strassen und Fussgänger-Lampen nicht ausschalten können.

Es war schön dabei gewesen zu sein, unsere Lampen waren natürlich auch alle ausgeschaltet während der Zeit :-)

In Deuschland ist dieses Event wohl noch nicht so richtig angekommen – vielleicht seid ihr ja aber 2009 auch dabei ?!

March 29, 2008

Pazifischer Traum…

Category: OZ,Urlaub,Vanuatu — Madlen @ 10:47 pm

Unsere erste pazifische Pauschalreise hat uns ueber Ostern nach Vanuatu gefuehrt und nicht zu den Osterinseln was natuerlich passend gewesen waere. Aber die sind doch ganz schoen weit weg. Vanuatu ist nicht so bekannt wie Fiji oder Tahiti, aber nur 3,5 Flugstunden von Sydney entfernt. Vanuatu ist eine Inselgruppe. Wir waren auf Efate mit der “Hauptstadt” Port Vila. Unsere Unterkunft war auf Iririki Island, einer Miniinsel in einer Bucht gegenueber von Port Vila gelegen.

Die Huetten und Appartments waren auf der ganzen Insel verteilt und es gab Poollandschaften, zwei Restaurants, einen Schnorchel-Steg und einen kleinen Strand mit Kajaks und Segelbooten. Am Karfreitag erkundeten wir erst mal das neue Terrain und ergatterten einen schoenen Platz auf der Terrasse fuer den Abend.

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Morgens gab es koestliche Fruechte zum Fruehstueck, wie Papaya, Ananas, Passionsfrucht, Minibananen und Kokusnus – alles lokale Erzeugnisse. Nach dem Fruestueck haben wir erstmal Port Vila etwas erkundet. Eine kleine Faehre die permanennt im Einsatz ist verbindet Iririki Island mit dem Festland – die Fahrt dauert keine 10 Minuten. Am besten hat uns der Markt gefallen. Hier konnte man fuer einen Dollar ein ganzes Buendel Minibananen, Papayas oder Trinkkokusnuesse erwerben. Trotz steuerfreier Zone reizte uns das Einkaufsangebot nicht besonders.

Viel lieber haben wir uns ein Kajak geteilt und sind um die Insel gefahren. Stellenweise kam das Riff so dicht an die Oberflaeche und das Wasser war so klar, dass wir die Unterwasserwelt wie von einem Glasbodenboot beobachten konnten – toll!

Auch die Schnorchelmoeglichkeiten direkt vom Ufer aus waren exzellent. Die ueblich verdaechtigen Riffbewohner waren fast alle zu sehen. Noch schoenere Riffe bot Hideaway Island. Am Montag machten wir einen Ausflug dorthin. Wir entschieden uns gegen eine organisierte Tour, da ortsuebliche Minibusse regelmaessig fuhren und wir flexibler sein wollten. Da Sven beim Be- und Entladen der kleinen Faehre zu Hideaway Island half, wurde uns sogar der uebliche Inseleintritt von 1000 Vatu (ca 10 AUD) pro Person erspart. Auf Hideaway Island gab es auch Unterkuenfte und ein Restaurant. Der ganze Untergrund der Insel schien aus Korallen zu bestehen – Barfuss gehen war da keine gute Idee! Bei unserem dritten Schnorchelgang entdeckten wir sogar eine Muraene in einem Hoehleneingang und spaeter noch eine zweite auf der Jagd. Die liess sich durch unsere Anwesenheit gar nicht stoeren und schluepfte in diverse Loecher um nach Futter oder einer neuen Wohnung? Ausschau zu halten. Tiere in ihrer natuerlichen Umgebung zu beobachten ist einfach faszinierend!

Nachts haben wir am Strand den Krabben beim Loecher buddeln zu geschaut, dabei blieb fuer uns unklar, ob es auf die Groesse und Tiefe des Lochs oder vielmehr die Hoehe des aufgetuermten Sandes ankam. Immer wieder kam es zu kurzen Begegnungen mit Kraeftemessen, der Unterlegene musste dann das Feld raeumen.

Eines Abends auf dem Rueckweg zu unserer Huette hoerten wir ein dumpfes Geraeusch, Rascheln und ploetzlich kullerte ein ansehnliches Schneckenhaus vor unsere erstaunten Fuesse. Ich hob das Schnecken haus auf, um es gleich wieder fallen zu lassen, als sich eine gewaltige Schere meinen Fingern gefaehrlich naeherte. Diese Einsiedlerkrebse leben an Land im Uferbereich und gibt es von Sandkorn-klein bis Weinbergschnecken-gross. Faszinierend. Anscheinend erschrecken sie sich, wenn man vorbei geht – sie ziehen sich ins Haus zurueck – und sie kullern dann den Hang runter.

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Gekkos, die kleinen Gluecksbringer, haben wir auch in allen Groessen beobachtet – sehr nuetzliche Mueckenfaenger.

Am Dienstag machten wir einen zweiten Ausflug zu den “Cascade Falls”, der fast sprichwoertlich ins Wasser gefallen waere. Es hatte naemlich die ganze Nacht und den Vormittag geregnet. spaeter haben wir erfahren, dass die Tour zu den Wasserfaellen wegen des Wetters abgesagt wurde. Wir sind aber auf eigene Faust hin – wieder mit den Minibussen, die wohl noch nie von innen gereinigt wurden, was uns aber das leicht prickelnde Gefuehl des echten “Travellers” vermittelte. Am Fusse der Faelle mussten wir Eintritt zahlen. Wir fragten, ob der Weg gangbar sei, wegen des vielen Regens. No problem. Also los gings durch schoene Vegetation mit exotischen Blueten, vorbei an einem Riesen-Bambus-Buendel, entlang eines schnell fliessenden Gewaessers. Wir wurden vorher darauf vorbereitet, dass wir den Fluss an manchen Stellen ueberqueren muessen. wie gut, dass Seile zum Festhalten gespannt waren – die Stroemung war doch betraechtlich. Einzig unangenehme Begleiterscheinung unseres Weges waren Muecken, die sich auf uns stuerzten sobald wir kurz inne hielten, um ein Foto zu machen oder uns umzuschauen. Dann fehlte an einer Stelle das sichernde Seil und wir diskutierten, ob wir umdrehen sollten oder weitergehen. Neugier und Wagemut siegten ueber Vernunft? Mittlerweile war ich eh schon komplett durchnaesst also ging es teilweise auf allem vieren weiter. Am Ende angelangt, gab es ein paar Becken, in denen man wohl baden kann. Allerdings donnerte das Wasser so runter und nass waren wir eh, dass wir keine rechte Lust verspuerten dort zu baden. Das war ein wirklich beeindruckender Wasserfall, der da auf uns herniederprasselte. :-)

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Am letzten Abend haben wir im Rahmen eines Melanesischen Festes, lokale Speisen probiert und typische Taenze (custom dance) angeschaut. Vorher konnten wir noch die hiesige “Volksdroge” Kava probieren. Es ist ein Gebraeu, dass aus den Wurzeln eines bestimmten Pfefferbaumes hergestellt wird und neben allerlei guten Zutaten auch aus Bestandteilen mit leicht narkotisierender Wirkung besteht. Diese ist allerdings normalerweise nur den Maennern zugaenglich. Ich wusste ja schon immer, dass Frauen keine Drogen brauchen, die haben Phantasie genug. :-) Aber fuer Touristinnen wurde natuerlich eine Ausnahme gemacht. Kava sieht ein bisschen wie Spuelwasser aus und schmeckt auch so, wobei wir bestimmt die harmlose Touristenvariante bekommen haben. Die narkotiserende Wirkung haben wir auf der Zunge gespuert, die fuehlte sich ploetzlich dicker und traeger an.

Am Abreisetag hatten wir noch genuegend Zeit fuer einen letzten Schnorchelgang. Aber vorher wollte ich noch unbedingt versuchen eine Kokosnussplame hoch zu klettern. Das stand auf der Angebotstafel des Resorts unter Aktivitaeten. Ich erfuhr, dass der Masseur Bertrom fuer diese spezielle Unterweisung zustaendig war. Ich hatte Glueck, dass er so kurzfristig Zeit hatte. Ich begriff ziemlich schnell wieso die Leute alle lachten, als ich danach fragte. Ich war die erste Touristin seit dem Bestehen des Resorts, die danach fragte und es ist einfach unmoeglich untrainiert eine Palme hoch zu klettern. Bertrom gab aber nicht so schnell auf udn versuchte den schoensten Baum fuer uns auszuwaehlen. Aber selbst wenn die Staemme ganz trocken gewesen waeren, ich haette nie eine Chance gehabt. Nur vom Versuch und mit der Hilfe von Bertrom und noch einem zweiten Inselbewohner, zitterte ich am ganzen Koerper vor Anstrengung. Also blieb uns nur Bertrom voller Bewunderung zuzuschauen, wie er behende mit zwei! verschiedenen Technicken die Palme hoch kletterte. Aber immerhin wir haben es probiert!

Die nassen Schnorchelsachen landeten in Svens Schalenkoffer in der Hoffnung, dass kein armer Zollbeamter da reingucken moechte.

Vanuatu hat mehr Lust gemacht auf pazifische Inseln. Als naechstes besuchen wir Frank in Tonga Ende Juli.

Fuer die Lese-Enthusiasten und diejenigen, die sich zutrauen meine Schrift zu lesen, werden wir unser vollstaendiges Reisetagebuch am Montag hinzufuegen gibt es hier das vollstaendige Reisetagebuch!

Mehr Infos ueber Kava findet Ihr hier.

Ein Plan von der “Hauptstadt” Port Vila findet Ihr hier.

March 27, 2008

Fringe Festival und 40°C in Adelaide

Category: Adelaide,Kultur,OZ,Urlaub — Sven @ 10:50 pm

Vor zwei Wochen waren wir ein langes Wochenende in Adelaide zum Fringe Festival. Schande, daß wir erst jetzt berichten, aber irgendwie sind wir nicht dazu gekommen.

101_4010.jpgWir hatten uns einen Flug am Freitag nachmittag gebucht und sind aus Sydney bei ca 25 Grad entspannt weggeflogen. In Adelaide tobte schon seid Wochen eine Hitzewelle und so empfing uns die Stadt auch gleich windig bei knapp 40°C – es ist wie ein Fön, der einem ins Gesicht gehalten wird. Aber zum Glück war die Hitze trocken, so daß man nicht allzu sehr schwitzen mußte. Ab ins Taxi und zu unserer Unterkunft in Parkside, einem kleinen Stadtteil im Süden der Innenstadt. An der Ecke der Strasse war auch gleich eine Haigh’s Schokoladenfabrik und das Visitor-Center. Jam – leckere Schokolade, welche aber bei den Temperaturen gleich schnell in den Kühlschrank gebracht werden wollte :-)

pict1593.jpgAdelaide hatten wir bei unserer Reise Ende 2005 noch gar nicht soviel erkundet. Damals hatten wir nur einen Tag auf der Durchreiseins Barossa Valley und hatten uns nur den Central Market angesehen. Die Innenstadt ist von einem breiten, grünen Parkgürtel umgeben, welcher natürlich im Moment ziemlich ausgetrocknet war. Von unserer Unterkunft konnten wir zur einzigen Strassenbahn laufen – ein ca 15 Min Marsch, 101_3989.jpgwelcher aber bei brennender Sonne und 40°C schon ziemlich anstrengend sein kann. Die Strassenbahn endete auf der einen Seite in der City, auf der anderen Seite in Glenelg, einem schönen Strandort mit Sonnenuntergängen, wie man sie in Sydney ja nicht sieht (da wir nur eine Ostküste haben).

In der Stadt selbst war durch das Finge Festival jede Menge los auf den Strassen. Konzentriert waren in einem Park diverse Zelte und Freiluft-Vorführungen, teilweise mit Eintritt, teilweise frei. 101_3895.jpgWir haben uns durch die Stadt treiben lassen, den Trubel auf der Rundle Street (Haupt-Einkaufs und Restaurant-Strasse) genossen und uns im Park abends mit gegrillten Buttermaiskolben die Vorführungen angesehen. Dazu waren in allen Theatern Vorführungen, in den Galierien Ausstellungen und überall in der Stadt weitere kulturelle Dinge zu sehen.

Eines der Highlights waren die Northern Lights bei dem in der Dunkelheit verschiedene alte, schöne Gebäude mit Hilfe von lichtstarken Lampen und Projektoren mit verschiedenen Motiven und Zeichnungen angestrahlt worden sind. Die Motive wechselten alle 2 Minuten und dadurch sind die Gebäude jeweils in so unterschiedlichen Arten präsentiert worden, daß man das Gefühl hatte vor anderen Häusern zu stehen – faszinierend. Hier mal eine kleiner Eindruck von uns. Am Ende sind die Gebäude am Tag nochmal zu sehen:

Weitere professionelle Fotos gibt es bei Flickr.

Insgesamt gefiel uns Adelaide sehr schön. Es scheint ein wenig mehr kulturelle Auswahl zugeben (zumindest beim Fringe Festival), die Stadt fühlt sich klein aber nicht zu provinziell an. Sicher werden wir dort nochmal ein paar Tage verbringen.

March 20, 2008

Iririki Island

Category: Urlaub — Sven @ 9:06 pm

Ostern ruft….und vier Tage frei wollen genutzt werden um weg zu fliegen.

Madlen war fleißig im Reisebüro und hat schon vor einiger Zeit einen Trip nach Vanuatu gebucht. Wo das liegt? Wußten wir auch nicht..ist aber eine der vielen Inseln im Südpazifik, welche ja von hier aus recht gut zu erreichen sind (3 Std Flug).

Dort werden wir dann auf Iririki Island bis Mittwoch die Ostertage genießen und abschalten – viel mehr kann man dort wohl auch nicht machen :-)

In die alte Heimat ein paar schöne Ostergrüsse.
Genießt die Osterfeuer um euch zu wärmen !!!

March 14, 2008

Unser erster Besuch….

Category: Besuch,Oper — Madlen @ 9:31 am

… hier in Sydney war meine Mama mit ihrer Freundin Gisela. Sie sind am 5. Februar zusammen in Sydney angekommen. Ich war schon ein wenig aufgeregt, unseren ersten Besuch hier zu empfangen. Sven und ich haben die Beiden vom Flughafen abgeholt und zu uns gebracht.

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Zunaechst galt es den ersten Tag zu ueberstehen, denn die Damen waren von Jetleg und Schlafentzug schon etwas gebeutelt. Aber schon am naechsten Tag haben sie sich aufgemacht und Sydney erkundet. Der botanische Garten mit den am Tage schlafenden Flughunden und der wunderschoene Taronga Zoo waren die Top-Favoriten. Vor allem die Gorillas und Schimpansen sorgten fuer gute Unterhaltung. Aber auch das Schwimmen im Olympicpool mit Blick auf die Harbour-Bridge oder die Fahrten mit den Faehren fand grossen Gefallen.

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Am Samstag, den 9. Februar sind die beiden dann aufgebrochen, um Australien zu erkunden. Die Reiseagentur Umfulana hat ihnen eine sehr schone Reise zusammengestellt, die zunaechst nach Ayers Rock fuehrte. Von dort flogen die beiden nach Adelaide, dann nach Kangoroo Island, zuruek nach Adelaide und mit dem Mietwagen ins Weinbaugebiet Barossa Valley. Weiter mit dem Mietwagen in die Grampians, wo 39 Grad grosse Unternehmungen vereitelten und wieder zurueck an die Kueste und entlang der beruehmten Great Ocean Road bis nach Melbourne. Dort haben wir uns ueber das Wochenende getroffen. Waehrend Sven den ganzen Tag beim Barcamp verbrachte, sind wir Weiber shoppen gegangen. Wir waren auch sehr erfolgreich.

Ingeborg und Gisela sind von Melbourne aus nach Brisbane geflogen, haben Fraser Island erkundet, bevor sie mit dem Mietwagen entlang der Kueste bis runter nach Sydney gefahren sind. Am 4. Maerz waren die Beiden also zurueck in Sydney. Diesmal hatte ich mir ein paar Tage frei genommen, um mit meiner Mama ein paar Ausfluege zu machen, waehrend Gisela Sydney allein erkundet hat.

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Am Donnerstag waren wir vier in der beruehmten Sydney Oper, um Carmen zu sehen. Mir hat die Oper auch von innen sehr gut gefallen. Die Inszenierung war sehr aufwending, sogar Esel und Pferd nahmen teil – sehr schoen. Die haben aber nicht gesungen.

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Am Freitag waren wir zusammen in Balmoral Fisch essen und waehrend ein Sommergewitter den Himmel erhellte schwelgten wir in Barramundi, Perch und Schokokuchen – koestlich! Am Samstag gab es noch ein paar Abschiedtraenen – das gehoert ja irgendwie dazu. Kurz nachdem der Airbus Ingeborg und Gisela gen Heimat flog, bin ich ja von meinem Lieblingspiloten um Sydney geflogen worden.

Auf nach Adelaide

Category: Kultur,OZ,Urlaub,Wetter — Sven @ 9:15 am

Heute geht es nach Adelaide….zum Schwitzen, denn da sind seid Wochen 40° C.

Wir fliegen aber eigentlich dorthin, weil das Fringe Festival dort stattfindet. Es ist eine Mischung aus Kleinkunst, Theater, Dance, Music, Kabarett und weiteren Künstern. Bin gespannt wie das in der kleinen Stadt so wirkt und werde berichten ob wir weggeschmolzen sind bis Montag.

March 9, 2008

Sven – mein Lieblingspilot

Category: Fliegen — Madlen @ 12:45 pm

Gestern war ich Svens erste Passagierin seit er lizensierter Pilot ist. Diesmal war also kein Lehrer dabei und ich konnte vorne neben Sven sitzen – eine Premiere! Es war aufregend wie jeder Flug mit so einer kleinen Maschine. Aber vom Liebsten selbst geflogen zu werden ist schon einmalig! Zu meinem Piloten hatte ich absolutes Vertrauen, da ich vom Motorrad- und Autofahren weiss, dass ich mich auf Sven verlassen kann. Aber wenn er mal den rechten oder linken Fluegel kurz haengen liess, um den Luftraum zu beobachten, stieg mein Adrenalinpegel schon ein wenig. Das Gequatsche im Funk konnte ich gar nicht verstehen und noch weniger, wie Sven daraus seine Informationen bezog. Er wusste immer ganz genau, wieviele andere Maschinen sich in der Naehe befanden. An sochen Beispielen merke ich sehr schnell, wie begrenzt meine englischen Sprachkenntnisse noch sind. Slang oder unguenstige Akustik machen mich ganz schnell zu der Auslaenderin, die ich ja auch bin. Mein Lieblingspilot flog mich einmal im Uhrzeigersinn um ganz Sydney herum, was vor allem entlang der Kueste ein Hochgenuss ist. Ich freu mich schon so auf die Walsaison und hoffe auf tolle Beobachtungen aus der Luft!

Anm. des Piloten:
Ja, war ein schöner Flug in der C182Q – RWK über Prospect Reservoir (PSP), Paramatta (PRT), Patoonga (PAA), nach Long Reef (LRF), Victor 1 (V1) entlang der Küste runter zu Stanwell Park (SLL) und zurück nach Camden. Und ich bin stolz, daß meine erste Passagierin das alles so gut mitgemacht hat, die Kotztüte sauber geblieben ist, meine Landung gelobt hat und dazu noch soviele schöne Fotos gemacht hat. Ich freue mich auf weitere Flüge mit Dir !!!