September 28, 2007
Nachdem ich mir am Anfang der Woche schon einen Neoprenanzug gekauft hatte war es nun heute endlich soweit: Die erste Surfstunde !!!
Nach dem morgendlichen Schwimmen und meiner Hausarbeit (jaja, ich nehme das auch ernst hier und will mir nichts mit Madlen verderben) bin ich nach Manly gefahren und habe dort bei der Surfschule meine erste Stunde Surfunterricht genommen.
Wir waren ca 10 Leute und nach einer Theorie-Einführung wie man reingeht, das Brett hält und sich in den Wellen und Strömungen verhält gings los ins kühle Nass. Da es heute eh 30 Grad waren war es eine sehr angenehme Erfrischung. Die Wellen waren heute zum Lernen ideal. Ich war gestern schonmal dort, aber bei 2-3 Meter Wellen wollte ich nun wirklich nicht anfangen mit meiner ersten Stunde auf dem Board.
Wir sollten erst einmal auf schon gebrochenen Wellen lernen das Brett zu steuern und langsam aufzustehen – war gar nicht so einfach und ich denke ein paar Stunden mehr brauche ich noch bevor ich dann alleine weiter üben werde.
Da es ziemlich flach war dort mußte man aufpassen wenn man vom Board fiel, daß man nicht mit dem Kopf zuerst eintauchte. Im Prinzip ja ganz einfach…aber die Wellen hatten doch auch ganz schön Kraft
und so muß ich mir bei irgendeinem Manöver den Zeh umgebogen haben – zumindest ist er jetzt blau und schmerzt ein wenig. Schwund ist eben überall.
Ich hoffe nur, daß er mich am Wochenende nicht quält – wir fahren morgen nach Katoomba in die Blue Mountains zum wandern und erkunden der Gegend. Hier ist nämlich Montag frei – Labour Day. Den Bericht gibt’s dann nächste Woche.
Heute abend fahren wir mit der Fähre noch rüber zum Darling Harbour Fiesta und treffen uns da noch mit ein paar anderen Hamburgern, die auch gerade seid ein paar Wochen hier sind.
Ich kann das Blog-Schreiben ja nicht Sven allein ueberlassen!
Seit vier Wochen arbeite ich jetzt schon und bislang macht es viel Spass. Die ganzen Kollegen und Gepflogenheiten kennenlernen. Es ist ein kleines aber tolles Change Management Team, mit dem ich mich per Telefon austauschen kann. Wir sind ueber ganz Australien bis nach Neuseeland verteilt. Noch hocke ich im Buero, was fuer eine Consultin etwas unbefriedigend ist, aber andererseits puenklichen Feierabend gewaehrt! Das ist insbesondere schoen, wenn ein so toller Hausmann wie Sven auf mich wartet. Gestern hat er wieder unsere Bude auf Hochglanz gebuerstet und das ganze mit einer wunderschoenen Pflanze gekroent! 
Dafuer ueberweise ich ihm verdientermassen “Taschengeld” fuer Surfkurse etc.
Schon komisch so emanzipiert zu leben, dass die traditionellen Rollen quasi umgedreht sind. Obwohl die “klassische Hausfrau” eher nicht surfen geht. Manchmal bin ich etwas neidisch auf die viele freie Zeit, die Sven fuer sich zur Verfuegung hat. Andererseits ist es viel schwieriger ohne feste Struktur und mit den wenigen Kontakten den Tag zu gestalten. Ich dagegen sehe mit gemischten Gefuehlen meinem ersten Projekt entgegen. Hoffentlich verstehe ich auch alles. Wenn die echten Aussies richtig loslegen – vorzugsweise ohne die Lippen gross zu bewegen – bewaffnet mit Abkuerzungen fuer alles, was kuerzbar ist (zumindest fuer einen Aussi), habe ich keine Chance. Dann muss ich die Blondine raushaengen lassen, leicht duemmlich laecheln, in der Hoffnung, dass mein Gegenueber das bemerkt und das bereits Gesagte noch mal wiederholt in Langsam und Langform. Klappt meistens!
Seit unserem Bridge-run sind wir super sportlich! Jeden morgen gehen wir entweder schwimmen oder joggen (furchtbar anstrengend, weil es nur hoch und runter geht). Mal sehen wie lange wir das durchhalten. Es ist ein tolles Gefuehl nach dem Sport zur Arbeit zu gehen. Apropos “gehen”, schon der Weg zur Arbeit ist quasi Sport, 20 Minuten strammes Gehen vor allem Bergauf. Entsprechend geht der Weg nach Hause etwas schneller.
Ich muss gleich aufhoeren zu schreiben, weil es Zeit ist zum “Friday night drink” zu gehen. Das faengt eher nachmittags an und wird abwechselnd von den Abteilungen gesponsert. Da gibt es jede Menge Alkohol, Bier, Wein und Sekt und teilweise sogar Fingerfood. Heute wird Sushi geboten. Ich war erst einmal dort, aber ich habe den Eindruck, dass sich dort immer die ueblich Verdaechtigen treffen, Praktikanten, Jobanfaenger, HR- und IT-Kollegen und eben so Neulinge, wie ich!
Die meisten Kollegen sehen zu, dass sie bis 15:30 das Buero verlassen, um das Wochenende einzulaeuten. Nur Business Consultants koennen natuerlich kein Ende finden. Wir haben schon wieder ein langes Wochenende! Diesmal ist der Montag ein regionaler Feiertag. Das werden wir nutzen, um die “Blue mountains” zu erkunden. Aber davon spaeter.
September 27, 2007
Der Sommer kommt – heute sind es schon 28 Grad. Und meine Haare sind eindeutig zu lang für das warme Wetter. Also muß ein Friseur her bzw. ich dahin. Tja, wohin geht man denn nun? In Hamburg hatte man ja immer so seine festen Läden. Der Mensch ist doch so ein Gewohnheitstier 
Hier in Kirribilli gibt es neben einem echt schicken Hairstyle-Salon noch einen weiteren Barbershop, der nätürlich nur für Männer ist. Den feinen Laden darf Madlen ausprobieren – bei Ihr ist die Frisur eh wichtiger….bei mir sollte es Hautpsache kurz werden. Und ich finde das hat der alte Grieche (Australien ist eben echt ein Einwandererland) dort in dem Barbershop ganz gut gemacht. Er ist schon seid 44 Jahren hier und seid 39 Jahren macht er den Friseurjob. Und er meint auch, daß Kirribilli zum Leben zu einem der schönsten Flecken Sydneys gehört.
Haare kurz und wieder ein wenig geplaudert – dafür sind Friseure wohl überall auf der Welt prima
Gestern habe ich mir das Auto geschnappt und bin den ganzen Weg nach Camden gefahren um mir mal den Flugplatz dort anzusehen. Neben dem Segelflugclub gibt es dort auch diverse Motorflieger und Helikopter.
Ich bin erstmal auf den Segelflug-Strip gefahren und hab dort mit diversen Mitgliedern gesprochen. Hier gibt’s keine Winde, sondern nur Schleppflugzeuge vom Typ Piper-25 hinter denen die verschiedenen Segelflugzeuge hochgeschleppt werden. Noch dazu gibt es nur “Tiefschlepps”, d.h. das Segelflugzeug hängt viel tiefer hinter dem Motorflugzeug. Alles ein wenig ungewöhlich für mich.
Ich bin dann erstmal vom Schlepp-Piloten in der Piper mitgenommen worden auf einem Schlepp auf 3000ft (ca 1000m). Ganz schön eng die Dinger und nur mit absoluter Basis-Ausstattung. Aber Power haben sie genug um schwere Segelflieger zu schleppen.
Am späten Nachmittag bin ich dann mit einem weiteren Piloten in die DG-1000 gestiegen (nachdem ich in die anderen beiden Doppelsitzer nicht reinpasste…immer das gleiche Problem). Der Schlepp war gar nicht so schwer wie ich vermutete und bei etwas über 3000ft haben wir dann ausgeklingt und haben uns ca 30 Min treiben lassen. Thermik war leider keine mehr vorhanden, da es hohe Abdeckung gab, aber der Flug war schön zum Erkunden des Geländes und um sich mit der DG-1000 vertraut zu machen. Mein Mitflieger war ganz zufrieden mit meinem Handling, dem Start und der Landung.
Die unterschiedlichen Prozeduren bei den Checks muß ich noch lernen – ist ein wenig anders als bei uns. Und natürlich ist hier alles in Feet (ft) und Knoten (kt).
Achja…und dann war da noch der Funkverkehr. Ich kann zwar Englisch, aber Funkverkehr beim Fliegen ist schon in Deutsch manchmal schwer zu verstehen und zu deuten. Aber gestern hab ich so gut wie gar nichts verstanden geschweige denn gewußt wie man das selbst machen soll. Aber das lerne ich sicher schnell.
Abends nach dem Flugbetrieb war ich noch in einer Flugschule dort auf dem Platz, die den Motorschein (PPL-A) anbieten. Ich denke ich werde wieder versuchen einen Tag pro Woche mich dem Fliegen zu widmen und dann morgens Unterricht für den Motorschein zu nehmen und nachmittags mit dem Segelflug weitermachen.
Wenn ich dann noch einen anderen Tag zum Surfen finde wäre das ein ideales Leben 
Jetzt brauche ich nur noch einen Drei-Tage-Job (mal schauen ob sich der auch noch finden läßt) und ich muß bald mal meine erste Surfstunden machen. Einen Anzug habe ich bereits
September 26, 2007
Nachdem ich nun die letzte Woche damit verbracht habe die neue Wohnung zu putzen (ihr glaubt ja nicht was man auf den Schränken in Küche und Schlafzimmern alles so findet…) gibt es heute mal ein paar Bilder zu sehen. Das Haus kennt ihr ja bereits. Der Haupt-Treppenaufgang ist links von den Garagen. Wenn man morgens schwimmen oder joggen war sind die ca 50 Treppen schon nochmal eine Qual – aber man bleibt fit.
Unsere Garage ist die ganz links von den Vieren. und wir sind sehr froh eine zu haben, da es hier nur wenige Parkplätze gibt (fast so wie in Winterhude) und was viel wichtiger ist: Wir haben dadurch Stauraum für unser Zeug. In den Wohnungen gibt es nämlich weder Keller noch Dachböden, also nichts wo man bspw. Surfboards, Tauchausrüstung, etc lagern kann. Dafür ist die Garage geradezu ideal….die paar Spinnen dort müssen wir wohl ertragen (ich habe aber immer noch keine Redback-Spinne gefunden trotz intensiven Suchens).
Gleich nach dem Eingang geht links die Küche vom Flur ab. Neben der Tür gibt es noch eine kleine Ablage / Durchreiche. Ganz praktisch um mal eben Post, Schlüssel, Sonnenbrille, etc abzulegen :-
Die Küche selbst ist ausgestattet mit Waschmaschine (wir werden unsere aus dem Container dann wohl verkaufen, den Trockner braucht man hier auch nicht wirklich), Geschirrspüler und Kombi-Gas/Elektroherd/Backofen. Ausserdem ist vorne an noch genug Platz für unseren kleinen Esstisch.
Und ein paar Freunde (Cockroaches) hatten wir auch schon. Die gibt’s hier eben leider überall und man kann nicht viel dagegen tun ausserdie Küche möglichst sauber zu halten und keine Lebenmittel rumstehen zu lassen.
Vom Flur geht es dann auch direk ins Wohnzimmer:

Das Wohnzimmer hat einen schönen alten Kamin (nicht mehr in Benutzung) und wie alle anderen Räume (ausser Küche und Bad) auch Holzdielen und ein wenig Stuck an der Decke. Es gibt genau einen Haken in der Wand !!! Und der ist total locker, so daß ich hier nicht einmal etwas ganz leichtes anhängen möchte. Hierin sind die Australier beim Mieten sehr eigen: Man muß jeden (!) Nagel und Aufhänger beantragen und der Vermieter (oder Verwalter) kann dann zustimmen oder ablehnen. Selbst ein Loch in die Wand machen ist nicht erlaubt. Teilweise verstehe ich das ja sogar. Die Mietverträge laufen z.T. nur 6 Monate und wenn da jeder seine Löcher bohren würde…denn man ist beim Auszug nicht verpflichtet zu streichen o.ä.
Zum Glück haben wir hier Leisten an den Wänden an denen man unsere Bilder aufhängen kann. Wir haben im Baumarkt schon ein paar Haken gekauft, damit sollten wir die Bilder von Madlen alle aufgehängt bekommen.

Nach dem Wohnzimmer gibt es einen kleinen zweiten Flur zum Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Bad. Im Arbeitszimmer könnten wir im Notfall auch mal jemanden übernachten lassen (und/oder auf dem Schlafsofa was wir vom Vormieter übernommen haben). Bequemer und einfacher ist es aber sicher den Besuch (wenn uns hier unten überhaupt jemand besuchen kommt) hier in der Pension um die Ecke unterzubringen.
Dann gibt es noch das kleine Arbeitszimmer (natürlich als second Bedroom mit in der Wohnungsanzeige angeboten). Mehr als einen Schreibtisch werden wir da auch nicht unterkriegen. Ausserdem gibt es noch einen zweiten Einbauschrank (haben hier auch die meisten Wohnungen). Also sollte es hoffentlich genug Stauraum für Kleidung sein (die Winterpullover braucht man ja hier eh nicht).

Dann noch das winzige Bad (ok, wir haben auch noch kleinere Bäder gesehen) mit Lamellen-Schiebetür (also eher als Sichtschutz als gedacht und erstetzt keine Tür) und natürlich unser kleiner Balkon, welchen man sowohl vom Arbeits- als auch vom Schlafzimmer betreten kann.

Im Moment ist die Wohnung natürlich noch sehr leer – ist ein bisschen wie Campen…aber ich denke so in drei Wochen sollte der Container kommen und dann wird es sicher voller hier.
September 25, 2007
Juchu – wir haben nun unsere Zeiten bekommen vom Bridge Run am Sonntag. Auf der Webseite vom Marathon kann man sie herunterladen:
Wir haben beide eine Zeit von 01:01:48 geschafft – beide auf die Sekunde gleich schnell
Gar nicht so schlecht für 9km finde ich. Heute morgen waren wir wieder laufen – allerdings “nur” ca 40 Min hier um die Lavender Bay.
September 24, 2007
Heute morgen waren wir nun zum Ersten mal in “unserem” Pool – dem Olympic Pool – schwimmen. Um 6:30 klingelte der Wecker…puh, ganz schön früh. Aber die Sonne schien schon schön und so machten wir uns auf den Weg die paar hundert Meter rüber.
Wir haben uns eine 20er Karte gekauft (wollen das ja noch öfters machen) und eine Schwimmbrille für die Augen. Der Pool ist natürlich auch ein Salzwasserpool. Wir sind doch tatsächlich 1km geschwommen (20 mal die 50 Meter Bahn). Danach waren wir beide glücklich, aber auch kaputt.
Australien ist eben ein Land des Sports…
September 23, 2007
Heute war hier der Sydney-Marathon und ich hatte uns am Freitag noch schnell für den Body+Soul Bridge Run angemeldet. Neben dem Marathon (ca 42km) gibt es eben auch noch den Halbmarathon (ok, war mit 21km auch zuviel für uns Untrainierte) und den 9km Bridge Run (for Body + Soul). Weiterhin noch den 4km Family Run (der war uns dann aber doch zu einfach).
Insgesamt waren es über 20.000 Leute die sich am Lauf beteiligt hatten. Die ersten sind morgens um 6:30 gestartet, wir waren zum Glück erst um 8:30 dran. Also ging’s nach einem kurzen, leichtem Frühstück rüber zum Milsons Point (ca 200m zu Fuß), wo der Startplatz war. Allein beim 9km Lauf waren über 10.000 Leute und entsprechend voll war die Wiese dort. Aber die Stimmung war ausgelassen und heiter – die Australier lieben eben ihren Sport
Punkt 8:30 Uhr gab’s den Startschuß und wir sind mit der Masse dann erst über die Bücke gelaufen (war natürlich an diesem Vormittag für die Autos gesperrt). Ist schon ein klasse Gefühl über diese riesige Brücke hinein ins Business-Zentrum zu laufen.
Dann ging’s durch ein paar Hochhäuser zum Botanischen Garten und dort nach einer Schleife wieder zurück und zum Zieleinlauf am Opernhaus. Die ganze Laufstrecke war recht moderat was Steigungen anging – die Marathonläufer hatten da wohl viel mehr Berge und Täler zu durchqueren.
Wir brauchten ca 1 Std für die Strecke – dafür, daß wir nun seid ca 6 Wochen nicht mehr laufen waren doch ganz ok, oder?
Am Ziel angekommen gab’s eine Chillout-Area wo sich alle Leute wiedertrafen. Neben Wasser gab’s hier die Sachen wieder, welche man am Startplatz abgeben konnte. Die Schlangen ware ewig…und wir warteten ca 30 Min bis wir unsere Tüten mit den Sachen hatten (die wir dann im übrigen nicht wirklich brauchten, weil es doch recht warm war in der Zwischenzeit).
Danach haben wir noch lecker gefrühstückt am Fähranleger (Circular Quai) mit Bacon & Eggs. Das hatten wir uns nun wirklich verdient und uns beiden knurrte der Magen. Zurück ging’s dann mit der Fähre wieder zum Milsons Point.
Abends waren wir dann nochmal “auf der anderen Seite” im Darling
Harbour wo im Chinesischen Garten wo gestern das Moon-Festival gefeiert worden ist. Es wurde die Geschichte von “The Lady on the moon” oder “Moon Goddess” erzählt in dem sich Chang’e (sie) und Houyi (er) verlieben. Er rettet die Welt vor 10 brennenden Sonnen, wird zum König ernannt und bekommt das Lebenselexier. Er entwickelt sich zum Tyran und deshalb trinkt sie das Elexier und fliegt zum Mond wo sie als “Yin” (das weibliches Prinzip in der chinesischen Philosophie) auf ewig lebt. Er hat sich seinen Platz auf der Sonne gebaut und lebt dort als “Yang” (das männliche Prinzip). Einmal im Jahr (am 15 Tag des achten Monats im chinesischen Jahr) besucht er sie und es ist Vollmond.
Die ganze Geschichte wurde vorgetragen von Schauspielern mit schönen Kostümen, viel Licht und schöner Musik. Zum Abschluß gab es noch ein kleines Feuerwerk (was wären die Chinesen ohne ihr Feuerwerk).
September 18, 2007
Seid Freitag abend sind wir nun schon in unserem neuen Appartment und seid heute nachmittag gibt es auch wieder Internet – huchu, wieder verbunden mit der Aussenwelt. Was hat man bloß damals ohne Internet gemacht ???
Unser Wochenende war noch ganz spannend. Freitag abend sind wir mit Uta nach Crows Nest gefahren und haben dort im Vineyard (leckeres Restaurant mit grosser Weinkarte und schöner Atmosphäre) und danach sind wir noch auf einen Absacker ins den Pub vom Crows Nest Hotel gegangen wo gute Livemusik war. Vor der Band wurde ordentlich getanzt und die Stimmung war feuchtfröhlich und ausgelassen (Freitag abend gehen die meisten eh gleich nach dem Büro in den Pub hier).
Am Samstag morgen sind wir zusammen nach Bondi Beach gefahren und haben dort gefrühstückt. Anschließend sind wir
den schönen Küstenwanderweg von Bondi über Bronte Beach nach Coogee gelaufen (ca. 3 Stunden). Der Weg geht immer an der Küste entlang und rauf und runter an der Steilküste. Ab und an trifft man auf kleine Strandabschnitte und Rock-Pools (kleine Meerwasserpools).
In Coogee haben wir uns dann umgezogen und sind kurz ins Wasser gesprungen – brrr, war das kalt. Aber es ist immer wieder schön hier zu baden im glasklaren, grünen Pazifikwasser. Danach war uns allerdings ein wenig kalt und wir sind schnell wieder in die Klamotten gesprungen und ab in den Bus nach Paddington.
Wir hatten mächtig Hunger und haben in einem kleinen Cafe schön im Hinterhof (eigentlich ein Blumenladen mit Cafe) gegessen. Danach ging’s weiter durch die Oxford Street in Richtung Bondi Junction. Dort noch durch das riesige Einkaufszentrum bis wir genug hatten
Wir sind kurz zurück zu den Unterkünften (Uta wohnte bei uns im alten Appartment) und haben uns umgezogen um dann wieder mit der Bahn nach Kings Cross zu fahren. Kings Cross ist DIE Partmeile von Sydney. Dort sind neben diversen Hotels und Bars auch ein paar Stripbars und natürlich jeden Menge Clubs und Discos. Und es war Samstag abend und Party auf den beiden wichtigsten Strassen dort. Und man glaubt es ja nicht wie die Mädels hier rumlaufen…kürzer gehen die Röcke kaum noch (egal ob Frau es tragen kann oder nicht). Und jede Menge schrille Farben (Hauptsache auffallen ist hier wohl die Devise). Wir kamen alle drei nicht aus dem Staunen und teilweise Entsetzen heraus. Aber es war echt lustig und unterhaltsam auf der Terrasse von einem Hotel dort das Treiben auf der Strasse zu beobachten. Da werden wir sicher nicht das letzte Mal gewesen sein
Hier mal ein kurzer Eindruck (leider nur per Handy-Video):
Sonntag morgen haben wir uns dann nochmal in der Innenstadt getroffen um
Paddy’s Market und
Chinatown zu

erkunden. Anschließend gab es noch einen Abschlußsekt in der Opera Bar.
Es war toll, daß Du da warst Uta !!!
Hier noch ein Foto von uns dreien vor dem Pub “Three Monkeys”:
Am Sonntag nachmittag waren wir dann bei unserem ersten Barbie (australisch für Barbecue) bei Madlen’s Chef. Auf einer riesigen Terrasse waren diverse Kollegen und deren Partner versammelt und es gab lecker Essen und jede Menge zu erzählen. Ich freue mich schon auf viele weitere Barbies
So – das war’s nun erstmal von uns aus den letzten Tagen. Gestern und heute war Grossputztag für mich (ich muß ja meinen Pflichten als Hausmann nachkommen) um die Bude hier von Grund auf zu reinigen. Morge geht’s damit weiter…und hoffentlich bin ich dann erstmal durch mit dem Gröbsten.
September 14, 2007
Heute ziehen wir nun endlich in unser neues Appartment um. Zwischen 12 und 2 werden unsere Sachen aus der Luftfracht angeliefert (Matratze, Bettdecken, eine Kiste Dokumente und DSL-Modem, erste Küchenausrüstung sowie eine weitere Kiste Business-Kleidung für Madlen). Es wird dann da wohl eher wie Camping in einer Wohnung weil ja ansonsten nichts da ist – aber egal
Also werde ich gleich losdüsen um erstmal den Schlüssel vom Makler zu holen. Danach fährt mich eine Bekannte nach Brookvale wo ich unser neues Auto abhole: Es ist nun ein Honda CR-V geworden (Modell 2005). War gar nicht so einfach. Die ganzen japanischen Hersteller bauen keine Autos für 2 m Menschen. Und wenn ich dann irgendwo gut reingepaßt habe war das Auto so groß, daß es kaum noch in unsere Garage gepaßt hätte (Tojota Landcruiser, LandRover Discovery, etc).
Gestern abend haben wir noch schnell eine Versicherung dafür abgeschlossen – natürlich online mit Kreditkarte. Solche Dinge gehen hier schon ganz einfach.
Ab 12 warte ich dann in der neuen Wohnung auf die Anlieferung. Hoffe die Jungs sind pünktlich. Mal schauen ob der Internet und Telefonanschluß dann schon funktioniert.
Achso – hier ist nun unsere neue Adresse:
1/39 Fitzroy Street (das bedeutet Appartment 1, Fitzroy Street Nummer 39)
2061 Kirribilli, NSW
- Australien -
Telefon: +61 2 9957 2408 (aber Achtung – wir sind 8 Stunden vor eurer Zeit. Am Besten also anrufen wenn bei euch morgens bis früher nachmittag ist).
Gestern abend waren wir mit Burghardt und Uta nochmal essen am Darling Harbour in einer Brauerei und danach noch in einer ganz coolen Bar. Burghardt fährt heute für ein paar Tage in den Urlaub und Uta wird die Stadt weiter erkunden bis Sonntag.